Das Projekt „Wandelgarten“ in Wuppertal und Umgebung ist Teil der  internationalen Bewegung „Urban Gardening“ mit den Inhalten von der „Transition Town“ Initiative. Die Gärtner im Verein vermitteln gleichzeitig die Prinzipien und Werte der Permakultur.

 Auf der kleinen Fläche in der Luisenstraße Nr.110 ist ein kleiner mobiler Schaugarten entstanden, der die Ideen der neuen urbanen Gartenkultur sichtbar macht und es uns ermöglicht, andere Bürger für eine aktive Mitarbeit an verschiedensten gartenkulturellen Projekten in der Stadt zu begeistern. Wir wollen gemeinsam mit anderen interessierten Bürgern ungenutzte Flächen in und am Rande der Stadt für gärtnerische Aktivitäten nutzbar machen. Der Wandelgarten ist ein Projekt des Vereins Neue Arbeit Neue Kultur Bergische Region e.V. in dem jede nachhaltige Initiative Raum findet.

Wir treffen uns wieder regelmäßig ab März im Wandelgarten an jedem Freitag von 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr und sehr gern auch nach Vereinbarung. Es gibt gemeinsame Arbeit, viel Austausch und immer wieder Neues für Zukunft.


Wir waren im Fernsehen beim WDR, viel Spass beim Schauen….
Impressionen I Urban Garden:

Der Wandelgarten ist ein erster Schritt in die Praxis, um zu inspirieren, zu initiieren, zu vernetzen und um Mitstreiter für weitere Gartenprojekte zu gewinnen. Anwohner des Luisenviertels sind eingeladen, diesen Garten gemeinsam mit uns zu nutzen und ihn zu betreuen. Der Wandelgarten Luisenstraße soll zum Mitmachen anregen und anschaulich demonstrieren, wie ein kleiner mobiler Stadtgarten aussehen kann.

Der Wandelgarten wurde am 02. September 2011 eröffnet. Die Resonanz der Besucher war ausgesprochen positiv, so dass der Wandelgarten nun zu mehr oder weniger regelmäßigen Zeitpunkten als Treffpunkt für Interessierte am Thema Gärtnern zur Selbstversorgung in der Stadt dienen wird.

Warum „Wandelgarten“?

Weil unsere Aktivitäten im Bereich des Urban Gardening dazu beitragen sollen, die Stadt zu verändern:
Wir greifen den Trend zur Bürgerbeteiligung in der Stadtentwicklung auf und konzipieren praktische Anwendungen. Das führt dazu, dass öffentlicher und halböffentlicher Stadtraum durch Bürger gestaltet sowie Brachflächen einer (Zwischen)Nutzung zugeführt werden. Die Arbeit an gemeinsamen Gartenprojekten verbindet die Bürger über soziale und kulturelle Grenzen hinweg, wirkt also im besten Sinne integrativ indem sie den sozialen Zusammenhalt durch gemeinsames Tun fördert. Die Akteure entwickeln ihre persönlichen Kompetenzen, sie eignen sich gärtnerisches Wissen an und geben dies weiter. Die Erzeugung von Lebensmitteln in der Stadt ist ein wichtiger Schritt hin zu mehr Selbstversorgung und damit zu mehr Nachhaltigkeit. Gartenkulturelle Aktivitäten stärken die Verbindung von Stadt und Land und sind nicht zuletzt eine  sinnvolle Freizeitgestaltung.

Impressionen II Urban Garden:

Dieses Video von der Jugendgruppe Changewriters zeigt Eindrücke von der Eröffnung des Wandelgartens.

Vielen Dank für die Fotos an Michael Schad, Wupperbild.Hier gibt es noch mehr davon.
Hier noch eine aktuelle Übersicht aller aktuellen Wuppergärten auf der Google-Karte:

Wupper Gärten bekommt Ihr auf einer größeren Karte mit vielen Informationen und Links zu den Projekten anzeigt.